Das Geheimnis eines guten Kaffees

1. Wasserqualität

Eine Tasse Kaffee besteht zu rund 98% aus Wasser, weshalb dem Wasser große Beachtung geschenkt werden sollte. Das ideale Kaffeewasser sollte weder zu weich noch zu hart sein, einen neutralen pH-Wert haben und wenig Karbonathärte aufweisen.

2. Kaffeebohne

Das zweite entscheidende Kriterium ist die Kaffeebohne. Unabhängig von ihrer Sorte sollte sie reif geerntet werden, da unreife Kaffeekirschen unausgereifte Säuren und wenig Kaffeegeschmack an die Kaffeebohne abgeben.

3. Mahlung

Die Mahlung hat für das Kaffeearoma große Bedeutung. Ziel ist es, die optimale Freisetzung der Inhalts- und Aromastoffe zu erzielen. Diese findet statt, wenn das heiße Wasser mit dem gemahlenen Kaffee in Berührung kommt.

4. Dosierung

Die Dosierung bestimmt Stärke und Geschmack des Kaffees. Entscheidend ist dabei das Verhältnis zwischen Kaffee und Wasser. Richtwert sind 6 bis 8 Gramm gemahlener Kaffee pro Tasse (125 ml).

5. Brühtemperatur

Die ideale Wassertemperatur für die Zubereitung von Kaffee liegt zwischen 86 °C und 89 °C, für Espresso zwischen 90 °C und 95 °C. Eine zu niedrige Brühtemperatur hat einen sauren und eine zu hohe einen bitteren Geschmack zur Folge.

6. Brühzeit

Die Brühzeit unterscheidet sich je nach Zubereitungsart bzw. Kaffeemaschine. Der klassische Espresso hat eine optimale Kontaktzeit von 25 Sekunden, während beim Filterkaffee das Kaffeemehl ca. 2 Minuten mit dem Wasser in Kontakt sein sollte.

7. Tasse

Die ideale Tasse ist aus Porzellan und wird im besten Fall vorgewärmt. Mit dem Boden nach unten auf die Wärmeplatte stellen. So wird der Boden heiß und man verbrennt sich nicht am Rand der Tasse.