Die 5 teuersten Kaffeesorten der Welt

N°1 Kopi Luwak

Die teuerste Kaffeesorte der Welt wandert, wie bei den Black Ivory-Kaffee, durch den Verdauungstrakt eines Tieres, nämlich durch den der Zibetkatze. Diese wildlebende Schleichkatze, ist in der Urwäldern auf den indonesischen Inseln Java, Sumatra und Sulawesi zu Hause und ernährt sich gerne von reife, roten Kaffeekirschen. Die unverdaulichen Bohnen scheidet sie wieder aus, die anschließend mühsam per Hand gesucht und aufgelesen werden müssen. Jährlich werden nur 230 Kilo produziert, wodurch sich ein Preis zwischen 800 und 1.200 Euro pro Kilo ergibt.

N°2 Black Ivory

Die Kaffeebohnen mit dem Namen „Black Ivory“ wandern vom Kaffeestrauch nicht direkt in den Kaffeesack, sondern erst durch den Verdauungstrakt thailändischer Elefanten. Die Elefanten bekommen zu ihrem Futter, das aus Reis und Obst besteht, rohe Kaffeebohnen beigemischt. Bis die Bohnen von einem Ende zum anderen Ende der Elefanten gelangen, braucht es etwa 24 Stunden. Die ausgeschiedenen ganzen Bohnen werden dann per Hand aus dem Dung gepickt, an der Sonne getrocknet und für einen stolzen Preis von 850 Euro pro Kilo verkauft.

N°3 Jamaica Blue Mountain

Der Kaffee wird in den Jamaica Blue Mountains auf einer Höhe von 1.800 Metern auf der Farm Wallenford Estate angebaut. Der Kaffee wächst aufgrund des kühlen Klimas, den vielen Niederschlägen und dem beständigen Nebel besonders langsam und schonend. Außerdem wird der Kaffee nicht wie herkömmlich in Säcken, sondern in schwarz bedruckten Fässern geliefert. Durch die besonderen Klimaverhältnisse, die schwierigen Erntebedingungen in dieser Höhenlage und die Marketingstrategie der Farm mit den Fässern kostet ein Kilo dieses Kaffees 150 Euro.

N°5 Hawaii Kona

Die Kaffeesorte Hawaii Kona wächst auf der größten hawaiianischen Insel Big Island, an den Hängen des Mount Hualalai und des Mount Loa. In diesem Gebiet sollen die besten Anbaubedingungen weltweit herrschen: mineralreiches Vulkangestein, gleichmäßig tropische Temperaturen um die 29 Grad und ein ausgewogenes Verhältnis aus Sonne und Regen. Diese optimalen Anbaubedingungen und die kleinen Anbauflächen (pro Kaffeefarm 1-3 Hektar) verringern das Angebot und sorgen somit für seine Exklusivität und einen Preis von 120 Euro pro Kilo.